Vegetarische Rezepte
Fleischlose Gerichte, die satt machen: mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Käse und Eiern als Hauptdarsteller statt als Beilage.
103 Rezepte

Eierkuchen

Omas Gurkensalat süß-sauer

Kinderpunsch mit Apfelsaft und Früchtetee

Käsekuchen ohne Boden mit Puddingpulver

Heidesand mit gebräunter Butter

Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln

French Toast

Birnenkuchen vom Blech mit Streuseln und Pudding

Vanillekipferl mit gemahlenen Mandeln

Kokosmakronen ohne Oblaten

Senkkuchen (Blech)

Lebkuchen vom Blech mit Schokoglasur

Kochbirnen-Kompott mit Zimt und Nelken

Haferflocken mit Beeren und Nüssen

Warmer Rosenkohl-Kürbis-Salat mit Ahornsirup und Pekannüssen

Zwetschgenknödel aus Kartoffelteig

Langosch aus Kartoffelteig

Quinoa-Salat mit Avocado, Tomate und Feta

Serviettenknödel aus dem Backofen

Polenta-Gnocchi mit Wintergemüse

Haselnussmakronen weich ohne Oblaten

Falafel vom Blech mit Ofengemüse und Tahini-Joghurt

Zucchinisuppe mit Parmesan

Mohnkuchen vom Blech mit Streuseln
Über Vegetarische Rezepte
Wer selten vegetarisch kocht, macht oft denselben Fehler: Das Gemüse wandert weiter in die Beilagenrolle, nur das Fleisch fällt weg – und der Teller fühlt sich leer an. Satt macht vor allem die Kombination aus Eiweiß und Stärke; Eier, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nudeln und gereifter Käse liefern beides. Schon die Käsespätzle ohne Sahne zeigen, dass cremig nicht von Sahne abhängt: Die Stärke der Spätzle bindet die Soße von selbst.
Die Gerichte folgen grob der Saison: Im Sommer dominieren Zucchini, ob als Suppe, in der Pfanne oder zu Pasta; ab dem Herbst übernehmen Kürbis, Rosenkohl und Wirsing, oft aus dem Ofen. Saisonal einzukaufen lohnt sich: Freiland-Zucchini im August ist meist aromatischer und günstiger als Treibhausware im Januar, und ganze Kürbisse halten an einem kühlen Ort monatelang – der Einkauf muss also nicht gehetzt sein.
Würzen funktioniert ohne Fleisch anders: Umami liefern geschmorte Tomaten, gereifter Käse, Fermentiertes wie Kimchi oder geröstete Nüsse. Weil Feta und Parmesan salzig mitbringen, probierst du erst und salzt dann nach – sonst wird es schnell zu viel. Und gekaufte Gnocchi werden knusprig, wenn du sie zuerst in der Pfanne anröstest, statt sie direkt in die Soße zu geben.
Häufige Fragen
Sind die Gerichte auch vegan?
Nein, die meisten nicht: Eier und milchhaltige Zutaten wie Feta oder Mozzarella tragen viele der Gerichte. Einige kommen von vornherein ohne tierische Produkte aus, etwa die Zucchinisuppe mit Kokosmilch. Wo Käse eine zentrale Rolle hat, lässt er sich gegen pflanzliche Alternativen tauschen – die schmelzen allerdings oft anders und sind teils salziger, also lieber am Ende dosieren.
Ist Parmesan eigentlich vegetarisch?
Traditioneller Parmigiano Reggiano ist es nicht: Er wird mit Kälberlab hergestellt, Grana Padano ebenfalls. Wenn du streng vegetarisch kochst, greifst du zu Hartkäse mit mikrobiellem Lab; das steht auf dem Etikett. Ersetzt wird meist eins zu eins, der Geschmack fällt nur etwas milder aus. Auch bei Feta und anderen Weichkäsen lohnt ein Blick auf die Zutatenliste – viele Varianten kommen ohne Lab aus.
Wie verhindere ich, dass Zucchini-Gerichte wässrig werden?
Salze Zucchinischeiben oder -würfel vor dem Braten und lass sie 15 bis 20 Minuten stehen, dann tupfe sie trocken. Brate in mehreren Durchgängen mit Abstand in der Pfanne – zu viel auf einmal senkt die Temperatur, das Gemüse dämpft und zieht noch mehr Wasser. Für Suppen und Aufläufe gilt das nicht, dort gehört die Flüssigkeit hinein.
Kann ich etwas am Vortag vorbereiten?
Aufläufe und Gratin kannst du am Vortag komplett zusammensetzen und am nächsten Tag direkt backen – aus dem Kühlschrank dauert es etwa zehn Minuten länger. Suppen halten sich abgedeckt zwei bis drei Tage und schmecken oft ausgeglichener. Anders bei Salaten mit Melone oder zartem Blattgemüse: Den Wassermelonen-Salat mit Feta und Minze mischst du erst kurz vor dem Servieren, sonst wird er schnell wässrig.
Muss Hokkaido-Kürbis geschält werden?
Nein, seine Schale wird im Ofen weich und essbar, waschen genügt. Butternut hat eine dickere Schale, die du besser entfernst; dafür liefert er mehr Fruchtfleisch und ist milder. Für Suppen und Pfannen reicht Hokkaido, für Ofengerichte mit langen Garzeiten eignet sich Butternut, weil er beim Backen seine Form hält.