Abendessen-Rezepte
Warme Gerichte für den Abend: von der schnellen Pfanne bis zum Auflauf, der in Ruhe im Ofen vor sich hin gart.
105 Rezepte

Pinchos Morunos aus Schweinelende

Fischcurry mit Kokosmilch

Gefüllte runde Zucchini mit Rinderhack und Gouda

Ofenblech-Hähnchen mit Kartoffeln, Lauch und Joghurt

Scholle Finkenwerder Art mit knusprigem Speck

Grüne-Bohnen-Eintopf mit Kasseler

Forelle Müllerin Art mit Petersilienkartoffeln

Mango-Hähnchen-Curry

Thunfisch-Pizzatoast

Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch

Warmer Rosenkohl-Kürbis-Salat mit Ahornsirup und Pekannüssen

Kürbiscremesuppe

Coq au Vin

Friss-dich-dumm-Suppe

Massaman-Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln

Langosch aus Kartoffelteig

Polenta-Gnocchi mit Wintergemüse

Birnen, Bohnen und Speck

Hokkaido-Hackfleisch-Auflauf mit Feta

Falafel vom Blech mit Ofengemüse und Tahini-Joghurt

Zucchinisuppe mit Parmesan

Rindergulasch ohne Wein mit viel Zwiebeln

Rumänische Salatsuppe mit Omelett

Rote-Bete-Kartoffelgratin
Über Abendessen-Rezepte
Abendessen ist die Mahlzeit mit den meisten Nebenbedingungen: Es soll satt machen, aber nicht beschweren, oft in wenig Zeit entstehen und möglichst von dem stammen, was schon im Kühlschrank steht. Ein Blick auf die Zubereitungszeit vor dem Einkauf hilft, zwischen Wochentag und Wochenende zu unterscheiden. Ein Fischcurry mit Kokosmilch ist in rund 30 Minuten fertig, während ein Rote-Bete-Kartoffelgratin oder ein Coq au Vin eher für den Sonntag geplant werden sollten, weil sie Backzeit oder Schmorzeit brauchen.
Ein bewährtes Prinzip für Feierabend: Ein Ofengericht erledigt den Großteil nebenbei, während man Zeit für Beilagen oder Aufräumen gewinnt. Ofenblech-Hähnchen, Aufläufe und Ofenschnitzel lassen sich zusammensetzen, und der Ofen übernimmt den Rest. Wer dagegen mit der Pfanne arbeitet, sollte vorher alles schneiden und abwiegen – Mise en Place heißt das – denn Pfannengerichte geben keine Pausen. Bei Spätzle und Gnocchi mit Soßen wie Gorgonzola oder Zucchini-Parmesan stimmt die Reihenfolge: zuerst die Soße vorbereiten, kurz vor dem Servieren die Teigwaren zugeben.
Suppen und Eintöpfe haben für das Abendessen einen weiteren Vorteil: Sie schmecken am nächsten Tag oft besser und lassen sich in größerer Menge vorkochen. Kürbiscremesuppe oder ein Wirsing-Eintopf mit Hackfleisch vertragen sich gut mit dem Aufwärmen, während Fischgerichte wie Sole Meunière frisch gegart werden wollen und sich als Reste-Kandidaten kaum eignen. Wer mehrere Portionen plant, kocht am besten Gerichte, die Lagerung und Aufwärmen kennen, und bereitet empfindliche Dinge immer nur frisch zu.
Häufige Fragen
Wie lange darf ein Abendessen mit Zubereitung dauern, damit es im Alltag noch passt?
Die meisten Haushalte planen für ein Feierabendessen etwa 30 bis 45 Minuten ein, inklusive Vorbereitung. Gerichte mit längerer Back- oder Schmorzeit wie Coq au Vin passen besser ins Wochenende oder in Tage, an denen man zu Hause ist. Ein Kompromiss sind Ofengerichte mit aktiver Arbeitszeit von 15 Minuten, bei denen die restliche Zeit das Gerät arbeitet.
Kann ich Aufläufe und Eintöpfe vorab zubereiten?
Ja, die meisten davon eignen sich gut für die Vorbereitung. Ein Gratin lässt sich am Vormittag zusammensetzen und abends in den Ofen schieben, Eintöpfe schmecken nach einem Tag Ruhe im Kühlschrank oft besser. Bei Quiche empfiehlt es sich, den Boden vorzubacken, damit er nach dem Aufwärmen nicht durchweicht. Fischgerichte sollten dagegen immer frisch zubereitet werden.
Worauf achte ich, wenn ich einen Fisch fürs Abendessen kaufe?
Frischer Fisch riecht nach Meer, nicht stark fischig, und das Fleisch ist fest und gibt beim Drücken nicht nach. Filets wie für Sole Meunière brauchen nur wenige Minuten in der Pfanne und verlangen nach einem trockenen Abtupfen vor dem Anbraten, sonst bräunen sie nicht. TK-Fisch sollte vollständig im Kühlschrank aufgetaut und trocken getupft werden, bevor er in die Pfanne kommt.
Wie bringe ich mehr Gemüse ins Abendessen, ohne dass es nach Pflicht wirkt?
Statt Beilage kann Gemüse der Hauptteil sein: Rosenkohl und Kürbis werden mit Ahornsirup und Pekannüssen im Ofen karamellisiert, Zucchini liefert in einer Pasta oder Suppe die Basis, und ein Ratatouille lebt davon, dass jedes Gemüse separat angeschmort wird, bevor alles zusammenzieht. Wichtig ist genügend Hitze – bei zu niedriger Temperatur braten die Stücke, statt zu rösten, und bleiben wässrig.