Schalotten 20 Minuten goldbraun karamellisiert, dazu aufgelöste Sardellen und dunkel geröstetes Tomatenmark. Die Sauce reicht bewusst für zwei Durchgänge.
40 Minuten

Zutaten
4Portionen- 280 g Pasta
- 60 ml (4 EL) Olivenöl
- 6 große Schalotten
- 5 Knoblauchzehen
- 1 Dose (ca. 60 g, etwa 12 Filets) Sardellenfilets
- ca. 130–170 g (8–12 EL) Tomatenmark
- 1 TL + mehr nach Geschmack Chiliflocken
- ca. 30 g (1 Bund), fein gehackt frische Petersilie
- nach Geschmack Salz und schwarzer Pfeffer
- nach Geschmack Fleur de Sel
Vorbereiten
Die Schalotten sehr dünn in Scheiben schneiden. 4 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden, die fünfte fein hacken. Die Petersilie mit den zarten Stielen fein hacken und mit dem gehackten Knoblauch, Fleur de Sel und Pfeffer vermengen – diese Mischung kommt roh zum Schluss über die Pasta.
Sauce
Das Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen, Schalotten und Knoblauchscheiben zugeben, salzen und pfeffern und 15–20 Minuten unter gelegentlichem Rühren goldbraun karamellisieren. Diese Zeit ist der eigentliche Geschmack des Gerichts, sie lässt sich nicht abkürzen.
Chiliflocken und Sardellenfilets zugeben und etwa 2 Minuten rühren, bis sich die Sardellen vollständig aufgelöst haben – sie schmecken danach nicht nach Fisch, sondern geben der Sauce ihre Tiefe. Das Tomatenmark einrühren und 2 Minuten unter Rühren rösten, bis es ziegelrot und dunkler wird.
Etwa die Hälfte der Sauce in ein verschließbares Glas füllen und kühl stellen. Das Rezept macht die doppelte Menge mit Absicht: Die Sauce hält sich rund eine Woche im Kühlschrank und reicht für einen zweiten Pastateller oder als Aufstrich auf geröstetem Brot.
Fertigstellen
Die Pasta in reichlich Salzwasser sehr al dente garen und dabei 240 ml Kochwasser auffangen. Pasta und Kochwasser zur Sauce im Topf geben und 3–5 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze schwenken, bis die Sauce glänzend an den Nudeln haftet. Auf Teller verteilen und mit der Petersilien-Knoblauch-Mischung und weiteren Chiliflocken bestreuen.
Nährwerte pro Portion
350
Kalorien
12g
Protein
53g
Kohlenhydrate
8g
Fett
Inspiriert von
cooking.nytimes.com