Braune Tellerlinsen ohne Einweichen, mit Speck und Kartoffeln deftig gekocht. Der Essig kommt erst am Ende dazu, sonst bleiben die Linsen hart.
70 Minuten

Zutaten
Für die Suppe
- 300 g braune Tellerlinsen
- 100 g durchwachsener Speck
- 1 EL neutrales Öl
- 1 Stück (ca. 100 g) Zwiebel
- 2 Stück (ca. 200 g) Möhren
- 150 g Knollensellerie
- 1 Stange (ca. 150 g) Lauch
- 300 g festkochende Kartoffeln
- 1,5 l Gemüsebrühe
- 2 Stück Lorbeerblätter
- 1 TL getrockneter Majoran
Zum Abschmecken
- 2 EL Rotweinessig
- 1 TL Zucker
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
Zum Servieren
- 4 Stück (ca. 200 g) Wiener Würstchen oder Saitenwürste
- 1/2 Bund glatte Petersilie
Vorbereiten
Die Tellerlinsen in ein Sieb geben, kalt abspülen und dabei auf kleine Steine durchsehen. Einweichen ist nicht nötig, braune Tellerlinsen garen in etwa 40 Minuten weich. Die Zwiebel, die Möhren und den Knollensellerie schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in Ringe schneiden.
Kochen
Den Speck in kleine Würfel schneiden und im Öl bei mittlerer Hitze 5 Minuten auslassen, bis er Farbe nimmt. Zwiebel, Möhren, Sellerie und Lauch zugeben und weitere 5 Minuten braten, bis die Zwiebel glasig ist. Das ausgelassene Speckfett trägt das Raucharoma durch die ganze Suppe.
Die Linsen, die Lorbeerblätter und die Gemüsebrühe zugeben und aufkochen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 25 Minuten köcheln lassen. Weder Essig noch Salz gehören jetzt schon hinein: Säure härtet die Schale, und die Linsen bleiben dann auch nach einer Stunde noch bissfest.
Die Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. In den Topf geben und offen weitere 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Garprobe: Eine Linse zwischen den Fingern zerdrücken, sie muss weich sein, und die Kartoffelwürfel lassen sich mit der Gabel teilen.
Die Würstchen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, in die Suppe geben und bei ausgeschalteter Platte 5 Minuten ziehen lassen. Nicht mitkochen: Bei sprudelndem Wasser platzt die Haut, und die Wurst wird trocken und mehlig.
Anrichten
Die Lorbeerblätter herausnehmen. Den Majoran, den Rotweinessig, den Zucker sowie Salz und Pfeffer einrühren und noch einmal abschmecken. Der Essig ist kein Beiwerk, er macht aus der schweren Linsenbrühe ein rundes Gericht; fehlt er, schmeckt die Suppe flach. Mit gehackter Petersilie bestreuen.
Die Suppe schmeckt am zweiten Tag kräftiger, weil die Linsen nachziehen. Abgekühlt hält sie im Kühlschrank 3 Tage. Beim Aufwärmen einen Schuss Wasser zugeben, da die Linsen weiter binden, und zum Schluss noch einmal mit Essig abschmecken.
Nährwerte pro Portion
640
Kalorien
30g
Protein
66g
Kohlenhydrate
28g
Fett